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<< V180 - die Großdiesellok aus Babelsberg >>


Fast ebenso weit verbreitet wie die V100 war die erste DDR-Großdiesellok V180 auf den Gleisen der DR. In ihrer Form erinnert sie stark an die DB-V200. Es gab eine vierachsige Ausführung für Hauptstrecken und eine sechsachsige Version für Nebenstrecken, welche durch die Achse mehr pro Drehgestell natürlich eine geringere Achslast aufwies. Letztere Version war in den Mittelgebirgsregionen im Einsatz, es gab sogar eine Steilstreckenvariante für den Thüringer Wald, was für eine Lok dieser Größe schon ungewöhnlich ist. Leider fand diese auch schon in die Jahre gekommene Baureihe bei der DB keine Verwendung mehr und so wurden fast alle Loks in der ersten Hälfte der 90iger Jahre ausgemustert. Die Maschinen im Thüringer Wald hielten sich noch am längsten. Heute befinden sich wieder einige Maschinen bei Privatbahnen im Einsatz (z.B. ITL oder MEG). Auch Eisenbahnvereine haben einige Maschinen als Museumsloks bewahrt. Die IG 58 3047 Glauchau hält 118 770 betriebsbereit in Schuss, so dass diese Maschine hin und wieder bei Sonderfahrten bewundert werden kann. Von dieser Lok sowie von der bei ITL unter anderen eingesetzten Maschine 118 001 stammen auch die Aufnahmen auf dieser Seite.

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Das SEM Chemnitz veranstaltet jährlich eine sogenannte Mondscheinfahrt ins Erzgebirge. So auch am 14.04.07, als aufgrund der extrem regenarmen Witterung
auf Dampfbespannung verzichtet werden musste. Die Waldbrandgefahr war einfach zu hoch. Somit musste 228 770 der IG 58 3047 Glauchau einspringen.
Hier ist sie mit dem stilechten Bghw-Museumszug des SEM am ehemaligen AW Chemnitz zwischen Hilbersdorf und Hauptbahnhof unterwegs

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Kurze Zeit später konnte der Zug mit der schönen Lokomotive kurz vor Chemnitz-Süd abgelichtet werden. In Chemnitz Hbf wurde noch 202 646 der
Erzgebirgsbahn an das Zugende gekoppelt, da in Dorfchemnitz für die Rückfahrt keine Umsetzmöglichkeit für die 228 770 besteht.

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Da in Chemnitz-Süd Zwangshalt zwecks Kreuzung mit der RB der Erzgebirgsbahn bestand, ergab sich die Gelegenheit auch noch ein drittes Foto auf den Chip
zu bannen - die Ausfahrt aus dem Güterbahnhof Chemnitz-Süd.

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118 001 (ehem. DR 118 119) der ITL ist am 09.05.08 bei Königstein mit einem kurzen Zug aus Staubbehälterwagen nach Bad Schandau unterwegs.

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Am Nachmittag des gleichen Tages kehrte die Maschine dann mit einem langen Containerzug zurück, hier bei der Durchfahrt durch den Hp Königstein.

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Am 18.10.08 bespannte ausnahmsweise die 118 001 der ITL den Kesselleerzug vom Tanklager Rhäsa nach Coswig. Eigentlich eine Planleistung der Baureihe 241.
Hier wartet sie mit dem CS60954 im Bahnhof Nossen auf die Weiterfahrt.

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Kurze Zeit später hat der Zug Ausfahrt erhalten und überquert die Brücke über die Freiberger Mulde in Nossen.

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Die Infraleuna-Lok 205 (LKM 280164) röhrt am 20.08.10 mit einem Kesselzug durch den Zeitzer Personenbahnhof.

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Am Himmelfahrtstag 2011 fuhr das SEM Chemnitz wieder einen Sonderzug ins Osterzgebirge nach Holzhau. Da an 65 1049 am Vorabend ein Defekt festgestellt
wurde, musste 118 770 aus Glauchau einspringen. Hier fährt der Sonderzug morgens in den Bahnhof Berthelsdorf ein.

Sondergal03

Nach der Kreuzung mit dem regulären Triebwagen ging es weiter, leider verschleierten die ersten Wolken die Sonne bei der Ausfahrt aus Berthelsdorf.

Sondergal03

Tagsüber fand eine Pendelfahrt zwischen Holzhau und Freiberg statt. Der Sonderzug passiert hier auf der zweiten Fahrt gen Holzhau ein Rapsfeld hinter Berthelsdorf.
Die Sonne hatte sich inzwischen leider gänzlich verabschiedet. So muss halt wenigstens der Raps gelb leuchten.

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