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<< ME 26 (Baureihe 251) - kantiger Kraftprotz aus dem Norden >>

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Am Vormittag des 01.10.2015 konnte ich erstmals eine Lok der Type ME26 ablichten. Sie ist nach UIC als Baureihe 251 eingereiht. Die Maschine war für InfraLeuna im sommerlichen Kesselzugverkehr zum Großtanklager Hartmannsdorf im Einsatz. Wir sehen die imposante ehemalige norwegische Lok mit der Nummer DE2700-09 mit einem Leerzug im oberen Bahnhof von Wittgensdorf. Hier fädelt das Anschlussgleis zum Tanklager in die Hauptstrecke Leipzig-Chemnitz ein.

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Da in Küchwald umgesetzt werden muss, gelang dann noch eine weitere Aufnahme beim Überqueren der Autobahn A4 auf dem bekannten Bahrebachviadukt.

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Am Vormittag des 13.10.18 hatte ich mich erstmals seit Übernahme der Nossener Kesselverkehre durch Hectorrail auf den Weg nach Nossen gemacht. Schon lange hatte ich geplant, endlich einmal die ME26-Dieselungetüme im Kesselverkehr zu besuchen. Nachdem gegen 10.00 beide Loks aufgetankt wurden, sollte es eigentlich bald losgehen. Aber denkste - geschlagene zwei Stunden musste ich warten, bevor sich endlich der erste Leerzug aus Rhäsa auf den Weg machte. 861.002 überquert hier die Muldebrücke hinter der Bahnhofsausfahrt in Nossen. Die ehemalige Norwegen-Lok hört inzwischen auf den Namen "Hulk".

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Der zweite Zug folgte dann schließlich auch erst gegen halb zwei. Die inzwischen einzige Stelle mit Frontlicht fand sich bei Eula, hier wurde dann 861.001 namens "Thor" verewigt. Aufgrund der in Norwegen zu erwartenden Schneeverwehungen und Vereisungen wurden die Frontlampen ursprünglich direkt unter den Führerstandsfenstern platziert, um sie vor Schäden zu schützen und die Erkennbarkeit zu gewährleisten. Mittlerweile wurden sie an die übliche Position über den Pufferträgern versetzt, man erkennt aber noch die nun mit Blechdeckeln verschlossenen ehemaligen Öffnungen unter den Fenstern.

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Am Samstag den 06.04.19 hatte ich eigentlich die Saalfeld-Umleiter in der Leipziger Gegend geplant. Da allerdings so dichter Nebel herrschte, dass man die Hand vor Augen kaum sah, musste nach einem Alternativprogramm Ausschau gehalten werden. Daher wurde kurzentschlossen ins sonnige Nossen gefahren. Die erwies sich als goldrichtig, denn bereits 11.00Uhr dieselten 861.003 und 001 im Tanklager Rhäsa abfahrbereit vor einem Leerzug vor sich hin. Dann dauerte es aber doch noch etwas, bis der Zug in der Nossener Bahnhofseinfahrt auftauchte.

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Durch den obligatorischen Halt im Bahnhof Nossen konnte in aller Ruhe auch die Muldenbrücke für eine weitere Aufnahme angesteuert werden. Viele Grüße gehen an den gutgelaunten Lokführer auf der auf den Namen "Popeye" getauften 861.003.

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Da der Zug am Esig Deutschenbora so lange halten muss, bis das dortige Stellwerk durch einen mit dem Pkw vorauseilenden Mitarbeiter der NRE besetzt wird, die Schranke geschlossen und die Fahrstraße gestellt ist, hat man wieder mehr als genug Zeit, um sich für eine weitere Aufnahme zu positionieren. Diese entstand dann von der Durchfahrt durch den Bahnhof Deutschenbora.

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Lange wusste ich am 8. Februar 2020 nicht wohin, dann entschied ich mich spontan für einen Ausflug zum Nossener Kesselverkehr. Leider lief es hier etwas anders als geplant. Zunächst spielte man mir einen Streich. Im Bahnhof standen 2 Hectorrail-Sechsachser abgestellt. Alles ruhig an den Loks. Also bin ich mal noch zum Tanklager hoch gefahren. Hier standen 2 entleerte Züge zur Abfahrt bereit. Lok war keine da, das Tor auch noch zu. Also zurück nach Nossen und warten. Nach endloser Zeit wurde dann endlich die vordere 861 gezündet und bereit für die Fahrt ins Tanklager gemacht. Ich begab mich derweil in Richtung der großen Kurve bei Bodenbach. Als ich vom Auto loslief, erwartete ich eigentlich, dass die Lok gleich an mir vorbei hoch zum Tanklager bollert. Aber weit gefehlt. Auf einmal rauschte es verdächtig und der erste der 2 Leerzüge kam mir vom Tanklager entgegen. Wo die Lok dafür herkam war mir ein Rätsel. Hatte man die im Tanklager versteckt? Nun blieb nichts anderes übrig, als auf den zweiten Zug zu warten. Nach über einer Stunde brachte 861 002 diesen dann auch endlich nach Nosen runter. Viele Grüße gehen hier an den freundlichen Lokführer, der wegen mir sogar extra das Fernlicht einschaltete. Wenigstens war schon mal ein Bild im Kasten.

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Im weiteren musste ich dann auch umdisponieren. Ich hatte eigentlich erwartet bzw. gehofft, dass die Kesselzüge noch immer über Döbeln umgeleitet werden. Aber man hatte die Gleisschäden an der Coswiger Strecke offenbar behoben und so fuhr der Zug weiter, statt in Nossen Kopf zu machen. So blieb mir nichts anderes übrig, als nach einer neuen Fotostelle Ausschau zu halten. Da fiel mir zum Glück der Ortsblick Robschütz ein. Das Gleis ist leider sehr zugewachsen, aber zur blattlosen Winterzeit lässt es sich doch noch ganz gut umsetzen, wie man sieht. Ganz rechts erkennt man noch Widerlager und Pfeiler der abgerissenen Brücke der einstigen Schmalspurbahn von Lommatzsch nach Meißen-Triebischthal.

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Für das zweite Novemberwochenende war überaus sonniges Wetter angekündigt. Daher ging es am Samstag den 07.11.20 mal wieder nach Nossen. Am Tanklager stand schon ein entleerter Zug bereit, das Tor war auch bereits geöffnet und kurze Zeit später erschienen auch die beiden Hectorrail-Maschinen "Poeye" und "Shrek", um den ersten Leerzug nach Coswig zu befördern. Daraufhin postierte ich mich an der Nossener Bahnhofsausfahrt, um das Double mit dem fotogenen Stellwerk in Szene zu setzen.

Ludmilla346

Da wie üblich bei Eula auf freier Strecke gewartet werden muss, bis das Stellwerk in Deutschenbora besetzt ist, konnte in aller Ruhe auch die dortige Einfahrt abgepasst werden. Allerdings muss ich die Aufnahme wohl nochmal zu Sommerzeit wiederholen, da jetzt im Winter die Sonne schon zu steil zum Gleis steht. Daher ergibt sich leider auch der Stellwerksschatten auf der zweiten Lok.

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